beliebtesten Katzenrassen

Die 5 beliebtesten Katzenrassen – Welche passt zu dir?

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23. Juli 2025

Wenn du mit dem Gedanken spielst, eine Katze bei dir aufzunehmen, hast du sicher schon gemerkt: Die Auswahl ist riesig. Und je mehr man sich mit den verschiedenen Rassen beschäftigt, desto verwirrender wird es. Jede Katze hat ihren eigenen Charakter, ihre Vorlieben – und passt deshalb nicht zu jedem Lebensstil. Genau hier setzt dieser Artikel an: Du bekommst einen Überblick über die 5 beliebtesten Katzenrassen, damit du besser einschätzen kannst, welche zu dir und deinem Alltag passt.


1. Die Britisch Kurzhaar – die gemütliche Seele auf vier Pfoten

Wenn du eine ruhige, ausgeglichene Begleiterin suchst, ist die Britisch Kurzhaar fast unschlagbar. Ihr rundes Gesicht, das plüschige Fell und diese sanften, fast nachdenklichen Augen – kein Wunder, dass sie so viele Herzen im Sturm erobert. Aber das Aussehen ist nur die halbe Geschichte.

Die Britisch Kurzhaar ist äußerst gelassen, manchmal fast ein bisschen stoisch. Sie liebt Routine, lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und passt deshalb gut in Haushalte, in denen nicht ständig Trubel herrscht. Für Menschen, die viel am Schreibtisch sitzen oder sich eine Katze wünschen, die einfach da ist, ohne ständig Aufmerksamkeit einzufordern, ist sie ein echter Glücksgriff.

Allerdings: Sie ist kein „Schoßhocker“. Nähe ja – aber bitte mit Respekt und auf Augenhöhe. Wenn du ihr ihren Freiraum gibst, bekommst du dafür eine treue, zurückhaltend liebevolle Katze, die sich gerne in deiner Nähe aufhält, ohne sich aufzudrängen.


2. Die Maine Coon – sanfter Riese mit Familienanschluss

Sie ist groß, flauschig und beeindruckend – aber auch unglaublich sanft. Die Maine Coon gehört zu den größten Katzenrassen überhaupt, hat aber ein überraschend freundliches, fast hundeähnliches Wesen. Gerade Familien, Paare oder Menschen mit viel Platz und Zeit finden in ihr oft den idealen Mitbewohner.

Was die Maine Coon besonders macht, ist ihre soziale Ader. Sie liebt es, Teil des Geschehens zu sein – sei es beim Abendessen, auf der Couch oder sogar beim Zähneputzen. Dabei ist sie kommunikativ, ohne aufdringlich zu wirken. Ihr leises, kehliges Miauen unterscheidet sich deutlich vom Klang anderer Rassen und wirkt oft charmant bis verspielt.

Wichtig zu wissen: Das lange Fell braucht regelmäßige Pflege. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte bereit sein, mindestens zwei- bis dreimal pro Woche zur Bürste zu greifen. Und auch wenn sie als sehr robust gilt, ist sie keine Outdoor-Katze für jedes Wetter. Die Kombination aus Pflegeaufwand und Zuwendung ist hier entscheidend – dann wird sie zur besten Freundin auf vier Pfoten.


3. Die Siamkatze – lebhafte Diva mit klarer Meinung

Kaum eine Rasse polarisiert so sehr wie die Siamkatze. Sie ist wunderschön, mit ihren blauen Augen und dem schlanken Körper – aber vor allem ist sie: laut, klug und selbstbewusst. Wenn du eine Katze suchst, die mit dir „redet“, dir überallhin folgt und dich auch mal herausfordert, bist du hier genau richtig.

Die Siamkatze braucht viel Aufmerksamkeit. Sie will nicht einfach nur mitlaufen – sie will mittendrin sein. Oft hört man sogar von Siamkatzen, die sich richtiggehend langweilen, wenn sie zu wenig Ansprache bekommen. Für Menschen, die viel unterwegs sind oder den ganzen Tag im Büro arbeiten, ist sie daher nicht ideal.

Dafür ist sie eine fantastische Gefährtin für aktive, kommunikative Menschen. Sie liebt Intelligenzspielzeug, Tricktraining und ausgedehnte Spieleinheiten. Ihre Energie will kanalisiert werden – sonst sucht sie sich selbst Beschäftigung. Und die ist nicht immer wohnzimmertauglich.


4. Die Ragdoll – flauschige Sanftheit für gemütliche Haushalte

Wer es weich, anschmiegsam und ruhig mag, sollte sich mit der Ragdoll beschäftigen. Ihr Name kommt nicht von ungefähr: Ragdoll heißt Stoffpuppe – und tatsächlich lässt sich diese Rasse oft völlig entspannt hochheben und auf dem Arm tragen. Viele von ihnen lieben Körperkontakt, schlafen gerne mit im Bett oder rollen sich direkt neben dich, wenn du arbeitest oder liest.

Die Ragdoll ist äußerst menschenbezogen, aber nicht aufdringlich. Sie folgt dir durchs Haus, beobachtet dich still und genießt deine Nähe. Dabei bleibt sie in ihrer ganzen Art ruhig und sanft – ein idealer Begleiter für ruhige Haushalte, Singles oder ältere Menschen.

Aber: Auch sie braucht Ansprache. Ihr langes Fell ist pflegeleicht, aber dennoch nicht ganz wartungsfrei. Einmal die Woche durchbürsten reicht meistens. Sie ist nicht besonders aktiv, aber auch keine dekorative Sofakatze. Wenn du ihr etwas Aufmerksamkeit schenkst, gibt sie dir eine Menge zurück – auf ihre stille, liebevolle Art.


5. Die Bengalkatze – wild, verspielt und voller Energie

Optisch erinnert sie fast an einen kleinen Leoparden – und genau das ist oft der Reiz. Bengalkatzen sind wunderschön, aber vor allem: temperamentvoll. Sie gelten als sehr intelligent, neugierig und fordernd. Wenn du Action magst, viel zu Hause bist und Lust auf eine Katze mit großem Charakter hast, dann könnte die Bengal das Richtige für dich sein.

Sie braucht Beschäftigung, Klettergelegenheiten und Abwechslung. Spielzeug allein reicht oft nicht – ideal sind Catwalks, Kratzbäume bis zur Decke oder sogar Clickertraining. Eine unterforderte Bengalkatze kann schnell destruktiv werden oder sich selbständig Beschäftigung suchen – was nicht immer im Sinne des Halters ist.

Trotz ihres wilden Aussehens sind sie aber durchaus anhänglich. Viele Bengalen bauen eine enge Bindung zu „ihrem“ Menschen auf und sind extrem menschenbezogen. Dabei sind sie weniger verschmust als zum Beispiel Ragdolls, aber dafür fast immer aktiv in deiner Nähe – sie wollen mitmachen, zuschauen, mitgestalten.


So findest du die passende Katzenrasse für dich

Bevor du dich entscheidest, nimm dir etwas Zeit für folgende Überlegungen:

  • Wie viel Zeit hast du täglich für deine Katze?
    Je nach Rasse variiert der Beschäftigungs- und Pflegebedarf stark.
  • Liebst du es ruhig oder eher lebendig?
    Temperamentvolle Rassen wie die Bengal oder Siam brauchen viel Aktion – ruhigere Rassen wie die Britisch Kurzhaar kommen mit weniger aus.
  • Wie wichtig ist dir Fellpflege?
    Langhaarkatzen brauchen regelmäßige Bürsteneinheiten, kurzhaarige meist weniger.
  • Hast du kleine Kinder oder lebst du allein?
    Rassen wie Maine Coon und Ragdoll sind sehr familienfreundlich, während Siamkatzen eher eine starke Einzelbindung aufbauen.
  • Bist du viel unterwegs oder meist zu Hause?
    Katzen wie die Bengal oder Siam brauchen viel Ansprache – für berufstätige Singles kann das zur Herausforderung werden.

FAQ – häufige Fragen zu beliebten Katzenrassen

Welche Katzenrasse ist am pflegeleichtesten?
Die Britisch Kurzhaar gilt als besonders pflegeleicht. Ihr kurzes, dichtes Fell muss nur gelegentlich gebürstet werden, und auch charakterlich ist sie sehr ausgeglichen.

Welche Katzenrasse ist für Familien mit Kindern geeignet?
Die Maine Coon ist für Familien hervorragend geeignet. Sie ist freundlich, tolerant und liebt es, Teil des Alltags zu sein – auch wenn mal mehr los ist.

Welche Rasse sollte ich als Anfänger wählen?
Für Einsteiger ist die Ragdoll ideal. Sie ist ruhig, sehr menschenbezogen und leicht zu handhaben. Wichtig ist nur, dass du ihr Nähe und Aufmerksamkeit gibst.


Welche Katze passt wirklich zu dir?

Bevor du dich für eine der beliebtesten Katzenrassen entscheidest, ist es wichtig, ehrlich zu dir selbst zu sein: Wie viel Zeit hast du wirklich? Magst du es lieber ruhig oder lebhaft? Hast du Lust auf Fellpflege oder lieber eine pflegeleichte Katze? Bist du viel zu Hause oder oft unterwegs?

Denn so schön die Vorstellung einer ganz bestimmten Rasse auch sein mag – im Alltag zählen die kleinen Dinge. Die Katze, die zu deinem Lebensstil passt, wird dir langfristig am meisten Freude machen. Und manchmal ist es gar nicht die, die optisch am meisten beeindruckt, sondern die, die sich still in dein Herz schleicht.

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Hey, ich bin Andreas.
Ich lebe seit vielen Jahren mit Katzen zusammen und habe Schnurrzone gegründet, um meine Erfahrung und Begeisterung mit dir zu teilen. Hier erfährst du, wie du deine Katze besser verstehst, welche Produkte wirklich sinnvoll sind – und wie du den Alltag mit deiner Samtpfote noch schöner machst.